Trier

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Trier – älteste Stadt Deutschlands

Als Augusta Treverorum, die unter Kaiser Augustus 16 vor Christus gegründete Stadt im Land der Treverer, wurde die älteste Stadt Deutschlands bekannt. Geprägt von Römischen Kaisern, Bischöfen, Kurfürsten und rührigen Bürgern ist Trier nicht nur Zentrum historischer Baudenkmäler (UNESCO-Weltkulturgüter) und Kunstschätze, sondern hat sich zugleich auch zum Mittelpunkt kulturellen Geschehens entwickelt.

Inmitten kulinarischer Köstlichkeiten und Weinen der Region während des Wein- und Gourmetfestivals im Frühjahr, bei den berühmten Antikenfestspielen vor altrömischer Kulisse und bei zahlreichen Wein- und Stadtfesten im Sommer, oder auf dem verträumten Weihnachtsmarkt im Winter - in Trier gibt es zu jeder Jahreszeit etwas zu erleben.

Die Trierer Region mit ihren Weinterrassen der Flusstäler von Mosel, Saar, Ruwer und Sauer bietet vielfältige Möglichkeiten, sich einmal vom Trubel des Alltags zu erholen und seine Zeit den Naturschönheiten des Mosellands zu widmen. Gut präparierte und ausgeschilderte Radwege laden dazu ein, die Umgebung bis nach Frankreich und Luxemburg zu erkunden. Die Tourist-Information Trier Stadt & Land e. V. hält zahlreiche, interessante Individual- und Gruppenprogramme bereit.


Trier – Stadt der UNESCO-Weltkulturgüter

UBI BENE – IBI PATRIA.... „Wo es einem gut geht, da ist das Vaterland.“, sagten die Römer und meinten es durchaus ernst. Zumindest an der Mosel, wohin sie nicht nur kamen, sondern wo sie auch blieben. Denn die ersten fünf Jahrhunderte nach Christi Geburt beherrschten die Römer das Land an der Mosel und prägten dauerhaft Sitten, Rechtsnormen und Wirtschaft. So wurde das heutige Trier Hauptstadt des Weströmischen Reiches und Residenz des Kaisers. Sie ist wie keine andere deutsche Stadt von der römischen Kultur geprägt. Und wenn heute die Trierer mit etwas Selbstironie ihre Stadt als „erste Weltstadt Deutschlands“ bezeichnen, so ist das für die Epoche des „römischen Trier“ durchaus berechtigt. Zurecht sind die meisten prachtvollen Bauten heute Bestandteil des UNESCO-Weltkulturerbes:

Der wahrhaft gigantische Bauwille, mit dem die Römer das Bild dieser Stadt gegen Ende des 2. Jahrhunderts geprägt haben, zeigt sich beim Anblick der Porta Nigra, dem kolossalen Schwarzen Tor und heutigen Wahrzeichen der Stadt. Dieser Wehr- und zugleich Repräsentationsbau, 30 m hoch, 36 m breit, 22 m tief, mit zwei 7 m hohen und 4,5 m breiten Doppeltorbögen und 144 Rundbogenfenstern in den oberen Geschossen zählt zu den besterhaltensten Stadttoren der antiken Welt.

Auch der heutige Dom besteht zu großen Teilen noch aus römischem Mauerwerk, den Resten eines Vorgängerbaus, der zu Zeiten Kaiser Konstantins im 4. Jahrhundert n. Chr. errichtet wurde.

Die römische Palastaula (Basilika) und heutige evangelische Kirche wurde in der Zeit um 305 und 311 n. Chr. errichtet und diente Kaiser Konstantin als Versammlungs- und Repräsentationsbau. Mit 67 m Länge, 27 m Breite und 33 m Höhe handelt es sich dabei um den weltweit größten Einzelraum, der aus der Antike erhalten blieb.

Einen weiteren Höhepunkt bilden die Kaiserthermen aus dem 4. Jahrhundert. Dieser prachtvolle Badepalast gehörte zu den größten Thermen des römischen Reiches. Noch heute sind die unterschiedlichen Badesäle und ein Großteil des unterirdischen Bedienungssystems zu besichtigen. Von den Barbarathermen aus dem 2. Jahrhundert sind dagegen nur noch die Grundmauern und die Kellerräume zu sehen. Diese lassen jedoch auf eine aufwendige Architektur schließen.

Etwas außerhalb des Stadtkerns befindet sich das Amphitheater, welches um 100 n. Chr. erbaut wurde. Das 75 m lange und 50 m breite Oval wurde von 3 Rängen für etwa 20.000 Zuschauer konzipiert. Bis zum 4. Jahrhundert n.Chr. fanden hier die blutigen Gladiatorenkämpfe statt. Eine Führung mit dem Gladiator Valerius gewährt den heutigen Besuchern einen Einblick in das damalige Leben.

Von der im 2. Jhd. erbauten Römerbrücke stammen fünf der sieben verbliebenen Pfeiler noch aus römischer Zeit. Heute noch wird sie als wichtige Verbindungstrecke zu den westlichen Stadtteilen Triers genutzt. Diese Brücke führt sie auch u.a. zu dem Stadtteil Trier-Igel, wo sich die Igeler Säule befindet. Sie stellt ein Grabmonument einer Tuchhändlerfamilie der Secundinier um 250 n. Chr. dar. Mit einer Höhe von 23 m handelt es sich um das größte römische Pfeilergrab nördlich der Alpen.

Bei dem einzig nicht-römischen Bau, der zu den UNESCO Weltkulturgütern in Trier zählt, handelt es sich um die Liebfrauenkirche. Sie wurde im 13. Jhd. erbaut und gilt damit als früheste gotische Kirche.


Trier – Stadt der Superlativen

Trier ist: - die älteste Stadt Deutschlands
- die älteste Kaiserresidenz in Deutschland
- die größte römische Siedlung nördlich der Alpen
- der älteste Bischofssitz in Deutschland
- eine der größten deutschen Weinbaugemeinden

Trier besitzt:
- das größte und besterhaltene Stadttor der Antike
- den größten stützenlosen Innenraum der Antike – die Konstantinische Palastaula
- die größte römische Mosaikensammlung nördlich der Alpen
- den größten Goldschatz des römischen Westens
- die älteste Bischofskirche in Deutschland – den Trierer Dom St. Peter
- eine der bedeutendsten christlichen Reliquien – den Heiligen Rock Christi
- die älteste Brücke in Deutschland – die Römerbrücke
- den ältesten Weinkeller in Deutschland – die Vereinigten Hospitien
- das älteste Marktkreuz in Deutschland (auf dem Hauptmarkt)
- die älteste Apotheke Deutschlands – die Löwenapotheke am Hauptmarkt
- die älteste gotische Rundkirche in Deutschland – die Liebfrauenkirche
- das einzige Apostelgrab nördlich der Alpen – in der Benediktinerabtei St. Matthias
- die drittgrößten Thermenanlagen des Römischen Reiches – die Barbarathermen
- das zehntgrößte römische Amphitheater
- den ältesten doppelgeschossigen romanischen Kreuzgang Deutschlands im Simeonstift
- eine der wenigen erhaltenen Gutenberg-Bibeln
- das erste postmoderne Gebäude Deutschlands – die Arkade an der Palastaula
- eine der größten und attraktivsten Fussgängerzonen deutscher Städte

In Trier:
- residierte der erste christliche Kaiser – Constantin der Grosse
- fand der erste christliche Inquisitionsprozess der Geschichte statt – der Priszillianisten-Prozess im 4. Jhd.
- Wurde das Ende der Hexenverfolgungen durch Friedrich Spee eingeläutet
- Wurde einer der größten Kirchenlehrer, der Heilige Ambrosius, Bischof von Mailand, geboren
- Erblickte einer der größten Weltveränderer, Karl Marx, das Licht der Welt

In Trier ansässig sind:
- die Deutsche Richterakademie
- die Europäische Rechtsakademie
- die Europäische Kunstakademie
- die Europäische Akademie des rheinland-pfälzischen Sports


Weitere Informationen:
Tourist-Information Trier Stadt & Land e. V.
An der Porta Nigra; 54290 Trier
Tel.: 0651-97808-0
Fax: 0651-97808-88
Internet: www.trier.de/tourismus
E-Mail: info@tit.de


Vielen Dank an Frau Schneider von der Tourist-Information Trier für den Text.


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