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Erlebnisland Bremen

Innovative Projekte locken Besucher an die Weser

„So jung kann alt sein!“ Das Motto der Hansestadt an der Weser sagt im Prinzip schon alles. Denn Bremen, das pulsierende Herz Nordwestdeutschlands und Heimatstadt der weltberühmten Bremer Stadtmusikanten, hat viele Gesichter. Von der Weserpromenade Schlachte, über die Faszination Raumfahrt mit dem Columbus-Modul der Internationalen Raumstation ISS, bis hin zu einzigartigen Projekten wie dem Universum Science Center Bremen – die neuen Erlebniswelten im Norden versprechen Unterhaltungen der besonderen Art.
Wie entsteht ein Tornado? Was geschah beim Urknall? Welche Sprachen gibt es auf der Welt? Im Universum Bremen finden die Besucher Antworten auf viele Fragen. Mit allen Sinnen lernen sie hier die faszinierende Welt der Wissenschaft kennen. Das spektakuläre Gebäude, das an einen silbernen Wal erinnert, bietet über 250 Exponate zum Anfassen, Mitmachen und Experimentieren. Das Universum gehört mit über 2,5 Millionen Besuchern seit der Eröffnung im September 2000 zu den erfolgreichsten Science Centern Europas.
Das Universum® Science Center Bremen hat seit der Eröffnung im September 2000 knapp drei Millionen Besucher gezählt. Nun wird der Touristenmagnet erweitert. Zunächst eröffnete im Juli 2007 ein Außengelände namens „EntdeckerPark“ mit zahlreichen Experimentierstationen und einem „Turm der Lüfte“. Ferner entsteht ein Gebäude mit der Bezeichnung „SchauBox“, in dem rechtzeitig wechselnde Sonderausstellungen gezeigt werden.
Das bestehende Universum® Science Center, das Außengelände und der Sonderschaubereich bilden dann zusammen einen einzigartigen Dreiklang, der zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter vielfältige Möglichkeiten bietet, sich wissenschaftlichen Zusammenhängen aktiv zu nähern.
Auf ihrem Rundgang durch das Science Center tauchen die Besucher in die drei Themenbereiche Mensch, Erde und Kosmos ein. 4000 m² Ausstellungsfläche gilt es zu erobern! Das Motto: Aktive Beteiligung statt passive Wahrnehmung.
Raumfahrt real gibt es an der Weser zu erleben. Bremen überzeugt seit über 90 Jahren als Wissenschaftsstandort. Vom Schiffbau über den Flugzeugbau bis hin zum Bau von Weltraumstationen und Raketenstufen reicht das Spektrum höchster technischer Erfolge in der Freien Hansestadt. Bei Astrium/EADS in Bremen können Raumfahrtbegeisterte den europäischen Beitrag zur Raumstation ISS, das Columbus-Modul, besichtigen und hautnah erleben. Über 200.000 Menschen nutzten seit dem Jahr 2000 diese exklusive Möglichkeit, mit der Führung der Bremer Touristik-Zentrale (BTZ) „Bremen, Stadt der Luft- und Raumfahrt“ durch das originalgetreue Modell des künftigen Raumlabors zu spazieren. Sie schauen dabei den Wissenschaftlern über die Schulter und erleben vor Ort, wie die Astronauten im All duschen, essen, arbeiten schlafen – kurz, wie es sich so im Weltraum lebt.
Mitten in der wunderschönen Szenerie des berühmten Bremer Rhododendronpark liegt botanika, das grüne Science Center. Auf über 4.000 Quadratmetern erleben die Besucher von der Wurzel bis zur Blüte die Welt der Rhododendron hautnah. Im ersten Teil des Science Centers, dem Entdeckerzentrum, stehen die Sinneswahrnehmungen an erster Stelle: Interaktive Experimente sowie multimediale Exponate laden zu einer erlebnisreichen Tour ein, auf der die unterschiedlichsten Gerüche und Geräusche, die die Natur zu bieten hat, erforscht werden können.
In den angrenzenden Schaugewächshäusern können sich die Besucher das ganze Jahr über auf eine spannende und lehrreiche Reise durch das Reich der Pflanzen begeben. Hier zeigen sich die vielfältigen Gehölzarten in ihrer ursprünglichen Gestalt. Rhododendron aus Nepal, Tibet, Yunnan und Burma sowie Original-Statuen aus diesen südostasiatischen Regionen begleiten die Reisenden durch den Himalaya und Borneo. Der rauschende Wasserfall und eine riesige Buddha-Statue bilden dazu eine unvergleichlich authentische Szenerie. Weitere originale Exponate wie Kultpfähle asiatischer Ur-Völker, Gebetsmühlen und ein chinesischer Teepavillon entführen Sie in eine neue, fremde Welt, in der es einiges zu entdecken gilt.
Lebendige Historie gibt es im Bremer Geschichtenhaus im alten Schnoorviertel zu erleben. Ein Haus der Geschichten, die zu Bremen gehören wie das Rathaus und der Roland. Der freundliche Herr mit dem muschelverzierten Dreispitz am Eingang zum Beispiel – das ist Jakobus Major, an der Fassade in Holz zu bewundern, im Bremer Geschichtenhaus aus Fleisch und Blut. Er berichtet den Besuchern höchstpersönlich, warum die berühmte Pilgerreise nach Santiago de Compostela über Bremen ging. Vielleicht wird er die Gäste auch mit Heini Holtenbeen bekannt machen, dem sie beim Zigarrenmachen zuschauen können und der sie dann seinerseits der Fisch-Lucie vorstellt. Wer die berüchtigte Giftmörderin Gesche Gottfried kennen lernen möchten, sollte sich von ihr einen typisch bremischen Prüttkaffee aufgießen lassen – mahlen müssen die Besucher ihn allerdings mit einer alten Handmühle vorher selbst. Außerdem gibt es ein altes Handelsschiff zu navigieren, ein Kaufmannskontor zu bestaunen und vieles aus der Bremer Geschichte und der Geschichte des Schnoors in Erfahrung zu bringen.


Bremen historisch

Keine 1200 Jahre Tradition und Weltoffenheit prägen die Hansestadt an der Weser

Wie ein roter Faden durchzieht das Streben nach Selbstständigkeit die bremische Geschichte. 787 wird Bremen unter Karl dem Großen zum Bischofssitz erhoben. Knappe zweihundert Jahre später überträgt Kaiser Karl Otto I. Bremen das Marktprivileg – und damit die Voraussetzung, dass sich städtischer Handel entwickeln kann. Die Marktsiedlung wird zu einer Stadt.
Auch im Hinblick auf die Hanse, jenen einst mächtigen Städtebund von Flamen bis in den Ostseeraum, ist Bremen darauf bedacht, seine Selbstständigkeit zu wahren. Schon Ende des 13. Jahrhunderts hat die Stadt an der Weser Anteil an den Hanse-Privilegien, ohne dem Verbund anzugehören. Erst 1358 schließt sich Bremen dem Bund an. Fast drei Jahrhunderte nutzt die Stadt die Vorteile des Hanse-Zusammenschlusses. Mit dem 30-jährigen Krieg (1618-48) ist dieses Bündnis am Ende. Bremen, Hamburg und Lübeck als die drei mächtigsten Städte werden jedoch 1629 aufgefordert, im Interesse der gesamten Hanse zu handeln. Sie schließen sich zu einem Bündnis zusammen, das immer wieder erneuert wird und formell bis zum Anfang des 20sten Jahrhunderts besteht.
Mit der wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt gewinnt das Bürgertum an Einfluss gegenüber dem Erzbischof. Nichts verdeutlicht übrigens das Streben nach Unabhängigkeit mehr als der Roland, Bremens traditionelles Wahrzeichen. 1404 lässt der Rat in Bremen den steinernen Roland – im Angesicht des erzbischöflichen Domes – erbauen: ein Symbol für „vryheit“ – und ein kraftvolles Zeichen für den Anspruch der bremischen Patrizier auf die Stadtherrschaft.
Mit der „Rechtsfreiheit“, der im Linzer Diplom von 1646 staatsrechtlich abgesicherten Selbstständigkeit, wird dieses Streben von Erfolg gekrönt. Als sich 1806 das alte deutsche Kaiserreich auflöst, wird Bremen schließlich ein selbstständiger, souveräner Freistaat und nennt sich Freie Hansestadt. Zusammen mit den souveränen Fürsten und anderen freien Städten Deutschlands vereinigt sich die Freie Hansestadt Bremen im Jahre 1815 zum Deutschen Bund. Als Freie Hansestadt wird Bremen 1871 ein Bundesstaat des neuen Deutschen Reiches.
Nach 1918 kommt es immer wieder zu Versuchen, das Reich neu zu gliedern. In all diesen Vorschlägen werden jedoch die Stadtstaaten Bremen und Hamburg als selbstständige Staatsgebilde akzeptiert. Nur unter der Herrschaft der Nationalsozialisten verliert die Stadt ihre Selbstständigkeit. 1947 wird Bremen zusammen mit Bremerhaven als eigenständiges Land wiedergegründet.
So wie Bremen seit Jahrhunderten um seine Selbstständigkeit bemüht ist, so lange ringt die Stadt auch um ihre wirtschaftliche Lebensgrundlage: das seeschifftiefe Wasser. Die Versandung der Weser war dabei das Hauptproblem, und der erste bremische Hafen war bereits im 16. Jahrhundert für die größer werdenden Schiffe nicht mehr zu nutzen – sie mussten weserabwärts im Strom ankern und entladen oder fremde Häfen benutzen. Diese missliche Lage änderte sich erst im 19. Jahrhundert: Nach Verhandlungen mit dem Königreich Hannover wurde 1827 der Bau eines Hafens an der Wesermündung begonnen – der sich in den Folgejahren zu einem zukunftsträchtigen Seehafen entwickelte: dem heutigen Bremerhaven.
Heute bilden die beiden Schwesternstädte das kleinste der 16 deutschen Bundesländer. Seine offizielle Bezeichnung lautet Freie Hansestadt Bremen. Es ist neben der Freien und Hansestadt Hamburg und den Freistaaten Bayern und Sachsen eines von vier Ländern, die es als Staatsgebilde bereits vor 1933 gab.
Auf diese Eigenständigkeit und ihre Geschichte sind die Bremer äußerst stolz. Auch heute noch, wo sich Bremen in eine Großstadt mit allen Facetten gewandelt hat – Geschichte, Tradition, High Tech, Wissenschaft und Raumfahrt vereinen sich zu einem einzigartigen Gesamtbild.
Unverwechselbare Wahrzeichen bleiben neben allen neuen Attraktionen wie das Universum Science Center oder die Pflanzenwelt botanika das prächtige Rathaus im Stil der Weser-Renaissance (seit Juli 2004 aufgenommen in die UNESCO Welterbe-Liste), der Schnoor – Bremens ältestes Stadtviertel, die ungewöhnliche Architektur der traditionsreichen Böttcherstraße, der Bremer Dom oder die ehrwürdige Figur des Roland auf dem historischen Marktplatz. Und natürlich ist da das weltweit bekannte Denkmal der Bremer Stadtmusikanten aus dem Märchen der Gebrüder Grimm. Im Juni 2004 feierte der Roland sein 600stes Jubiläum – mit einer riesigen zehntägigen Geburtstagsfeier rund um das Thema „Freiheit“.


Kunst und Kultur satt in Bremen

Keine Alte Meister, Junge Wilde und einige mehr begeistern in den Museen

Avantgarde und Alte Meister, Brauchtum und Experimentierfreude, Natur- und Völkerkunde – so vielfältig ist die Bandbreite der Bremer Museumslandschaft.
Die Kunsthalle Bremen verfolgt mit großen Sonderausstellungen über Künstler von Weltrang einen ambitionierten Kurs. So würdigte das Haus erstmals überhaupt das Landschaftsthema „Felder“ im Werk Vincent Van Goghs. Ausgehend vom Mohnfeld, das die Kunsthalle 1911 erwarb, dokumentierten fünfzig Gemälde, Zeichnungen und Aquarelle die Hochphase im Schaffen des Künstlers während seiner letzten Lebensjahre. Mehr als 320.000 Menschen wollten sich diese spektakuläre Präsentation nicht entgehen lassen – absoluter Rekord in der über 150-jährigen Geschichte der Kunsthalle. Von Oktober 2005 bis Februar 2006 knüpft die Ausstellung „Monet und Camille“ über das Frauenportrait im Werk dieses größten Impressionisten an diesen Erfolg an.
Die Kunsthalle Bremen ist Bremens ältestes Museum und zählt zu den führenden Stiftermuseen. Ihre private Sammlung bildender Kunst gehört zu den bedeutendsten in Deutschland. Nach aufwändiger und behutsamer Neugestaltung präsentiert sich die Kunsthalle in unverändert klassischer Eleganz und gleichzeitig richtungsweisender Modernität.
Sie spannt in ihrer Gemälde- und Skulpturensammlung einen Bogen vom 15. Jahrhundert bis in die Gegenwart – mit Werken von Delacroix, Liebermann, Corinth, Modersohn- Becker und Beckmann. Glanzpunkte des Kupferstichkabinetts – mit seinen rund 220.000 Blatt eines der größten in Europa – sind deutsche und französische Zeichnungen und Druckgrafiken des 19. Jahrhunderts sowie das druckgrafische Werk unter anderem von Dürer, Goya, Menzel und Picasso.
Gleich nebenan liegt eines der führenden Bildhauermuseem im Norden – das Gerhard-Marcks-Haus. Vorgestellt wird ein breites Spektrum der Bildhauerkunst des 20. Jahrhunderts unter ständigem Bezug auf die Arbeiten des Bildhauers Gerhard Marcks.
Gegenüber reiht sich das Wilhelm Wagenfeld Haus in die Reihe der Museen ein. Es trägt den Namen des international bekannten Pioniers des deutschen Industriedesigns und ist das einzige Ausstellungshaus in Norddeutschland, das ausschließlich dem Thema Design gewidmet ist.
In Bremens bekanntester Straße, der Böttcherstraße, finden Kunstinteressierte das Paula Modersohn-Becker Museum. Vom Bildhauer Bernhard Hoetger konzipiert ist es ein eindrucksvolles Zeugnis seiner expressionistischen Schaffensfreude. Gezeigt werden hier Werke von Paula Modersohn-Becker und Bernhard Hoetger sowie in wechselnden Austellungen die klassische Moderne. Es ist weltweit das erste Museum, das einer Künstlerin gewidmet wurde.
Inmitten der Weser auf der Teerhofinsel liegt die Weserburg, Bremens Museum für moderne Kunst. 1991 unter dem Namen Neues Museum Weserburg gegründet, hat sich die Weserburg in kurzer Zeit ein hohes internationales Renommee als erstes Sammlermuseum Europas erworben. Mit einer Ausstellungsfläche von ca. 6.000 Quadratmetern zählt die Weserburg zu den größten Museen moderner Kunst in Deutschland. Das Domizil des Museums, die vier backsteinernen Speicherhäuser auf dem Teerhof machen die Weserburg zu einem der außergewöhnlichsten Kunstorte Deutschlands. Im Zentrum des künstlerischen Programms des Museums steht die Präsentation moderner Kunst aus privaten Sammlungen internationaler Qualität. In ständig wechselnden Präsentationen der ihr anvertrauten Sammlungsbestände – die Weserburg versteht sich nicht nur geographisch als ein Museum im Fluss – und in zahlreichen Sonderausstellungen werden die spannungsreichen Entwicklungen der Kunst seit den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts im speziellen Ambiente traditioneller Speicherhausarchitektur gezeigt. Einen besonderen Sammlungsschwerpunkt des Instituts bildet das Studienzentrum für Künstlerpublikationen mit dem Archive for Small Press Communication (ASPC), das mit seinen ca. 80.000 Werken aus den Bereichen der mail art, des Künstlerbuches etc. weltweit zu den bedeutendsten Sammlungen dieser Art zählt.
Nur einen Steinwurf vom Hauptbahnhof entfernt befindet sich das Übersee-Museum Bremen. Es zählt zu den international führenden Museen für Natur-, Völker- und Handelskunde und geht auf die Schätze zurück, die Bremer Kaufleute von ihren Handelsfahrten in alle Welt mitbrachten. Mit seinen 9.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche ist es Deutschlands größtes integriertes Museum für außereuropäische Länder. Das Übersee-Museum vereint „die ganze Welt unter einem Dach”. Es stellt die Evolution der Natur und die Vielfalt der Kulturen in aller Welt dar. Es beschreibt die Zusammenhänge von Ökologie und Ökonomie und die Entwicklung von Gesellschaften und Kulturen. Im November 2003 öffnete die langerwartete Dauerausstellung „Ozeanien“ hier ihre Pforten. Die neue Dauerausstellung „Asien – Kontinent der Gegensätze“ hat im Februar 2006 im Überseemuseum Bremen ihre Tore geöffnet. Der bevölkerungsreichste und größte Kontinent wird auf fast 2000 qm mit modernster Ausstellungstechnik präsentiert. Die in Deutschland einzigartige Sammlungskombination von Natur-, Völker- und Handelskunde ermöglicht ein interdisziplinäres Ausstellungskonzept – beeindruckend informativ und verblüffend unterhaltsam zugleich.
Ein virtueller Spaziergang lässt den Besucher hautnah das heutige und das Shanghai der 20er Jahre erleben, er wandelt auf den historischen Spuren der Seidenstraße oder lernt im Bereich „Glaubens-welten“ Asien als Wiege bedeutender Weltreligionen kennen.
Freunden der Kunst- und Kulturgeschichte bietet der Besuch des Focke-Museums eine ausgezeichnete Möglichkeit, in die Geschichte Bremens einzutauchen. Zu sehen gibt es Ausstellungsstücke aus der Vor- und Frühgeschichte des Bremer Raumes sowie dem frühen Mittelalter. Auch die Schifffahrt kommt nicht zu kurz. Das Programm wird ständig aktualisiert mit Themen zum Kunsthandwerk und Design sowie Fotografie und Kunst.
Die Vielfalt der Bremer Kulturlandschaft wird abgerundet durch Spezialmuseen wie das Bremer Rundfunkmuseum, das Dom-Museum Bremen oder die Schulgeschichtliche Sammlung Bremen.


Klasse „Kultour“: Theater und Musik in Bremen

Die Heimat der Stadtmusikanten macht ihrem Aushängeschild alle Ehre

In Bremen geht ganz schön was über die Bühne: Kultur ist hier ein Begleiter auf Schritt und Tritt – ganz besonders entlang der Kulturmeile im Herzen der Stadt.
Das Konzerthaus Glocke an der Domsheide markiert den Beginn dieser Route, an der drei bedeutende Museen liegen und deren Endpunkt die Spielstätten des Bremer Theaters bilden. Die gastierenden Künstler loben die hervorragende Akustik der Glocke, die auch das Publikum begeistert. Das Restaurant „Beck´s zur Glocke“ und der bewirtschaftete Glockengarten, der schönste Innenhof Bremens, runden einen perfekten Konzertabend ab.
Musikalisch setzt Bremen Glanzpunkte mit dem Philharmonischen Staatsorchester und der Deutschen Kammerphilharmonie, ein Ensemble von anerkanntem Weltniveau. Alljährlicher Höhepunkt für Klassikfans ist seit 1990 das Musikfest Bremen mit einer Konzertreihe glanzvollster Orchester, namhafter Dirigenten und Solisten. Den feierlichen Auftakt bildet stets „Eine große Nachtmusik“ rund um den Bremer Marktplatz. Hier kann sich das Publikum aus einer Vielfalt an Kurzprogrammen (Klassik, Jazz oder Chanson) aus drei Zeitschienen eine musikalische Route mit drei Konzerten zusammenstellen.
Das Veranstaltungszentrum schlechthin, das durch Großveranstaltungen weit über die Grenzen Bremens hinaus berühmt geworden ist, ist der AWD Dome, die einstige Stadthalle, an der Bürgerweide. Traditionsreiche Ereignisse wie die Musikschau der Nationen, Holiday on Ice, 6-Tage-Rennen, Messen sowie Auftritte bekannter Showstars sorgen immer wieder für begeisterte Besucher.
In der Bremer Theaterlandschaft findet sich für jeden Geschmack etwas, vom klassischen Theater bis zur modernen Unterhaltung.
Die Bremer Theater-Szene hat sich weit über die Stadt hinaus einen Ruf erspielt: Man spricht vom „Bremer Stil“ und meint die Eigenwilligkeit Bremer Inszenierungen. Mit neuem Logo, neuem Profil, neuem Konzept, neuen Leute und auch einem neuen Namen (Theater Bremen anstatt Bremer Theater) präsentieren sich die Bühnen vom Theater am Goetheplatz, Schauspielhaus und Braukeller ab der Spielzeit 2007/2008 unter der neuen Leitung von Generalintendant Hans-Joachim Frey (zuvor Operndirektor an der Semper Oper, Dresden). Auf dem Programm stehen Opern, Operetten, Musicals, Schauspiele und Tanztheater. Das Schauspielhaus liegt direkt hinter dem Theater am Goetheplatz. Dieses Haus ist mit 337 Plätzen Spielstätte für Schauspiele und Tanztheater, mit einer Kleinkunstbühne im Foyer. Nicht weniger als 33 Premieren finden sich in dem neuen Spielzeit-Programm, darunter acht Uraufführungen. In den bisherigen Spielzeiten standen jeweils rund 26 Premieren auf dem Programm.
Wo finden sich Spannung und Sinnlichkeit, Laster und Leidenschaft unter einem Dach? Im neuen Musical-Theater Bremen. Das Theater im Zentrum der Hansestadt ist eines der modernsten Musical-Theater der Welt. Mitten in Bremen, nur wenige Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt und in unmittelbarer Nähe vieler Hotels, wurde speziell für große Theaterproduktionen das Bremer Musical-Theater mit 1.400 Sitzplätzen auf drei Ebenen konzipiert. Hinter einer lichtdurchfluteten Glasfront liegen das großzügige Foyer mit Ausstellungsmöglichkeiten, der Theater-Shop mit exklusiven, originellen und praktischen Artikeln rund um die jeweiligen Produktionen, Henry’s Bar, um sich mit Drinks und Cocktails verwöhnen zu lassen und das Mayfair Restaurant für die kulinarische Einstimmung des Musicalabends.
Die moderne Architektur, eine rund 350 Quadratmeter große Bühne mit einer Bühnenöffnung von 19 Metern und eine perfekt konzipierte technische Ausstattung gestalten den Rahmen für ein faszinierendes Musical-Erlebnis. Die aufwändige Beschallungstechnik mit einem Surround-System ist eine der modernsten in ganz Europa und bindet den Besucher akustisch direkt in das Bühnengeschehen mit ein. Zur Zeit stehen sowohl Eigen- als auch Tourneeproduktionen auf dem Spielplan.
Im November 2002 ging an der Uferpromenade „Tiefer“ das Theaterschiff Bremen vor Anker. Im Bauch dieses umgebauten Binnenschiffs werden auf zwei Bühnen im Bauch des Schiffes ganzjährig Musicals, Komödien, Jazz- und andere Musikveranstaltungen geboten sowie zum Jahresende ein Weihnachtsmärchen. Im „gläsernen Kulturcontainer" an Deck befindet sich ein Restaurant mit Außenterasse.
Ein Unikat in der bundesdeutschen Theaterlandschaft stellt die Bremer Shakespeare Company dar. Mit ihrer unverwechselbaren Spielweise glänzt sie bei ihren Auftritten im europäischen Ausland.
Auch im ältesten und besonders pittoresken Stadtteil Bremens, dem Schnoor, brummt die Theaterkultur. Das Packhaus ist der Spezialist für moderne Boulevard-Komödien und bietet ferner ein erstklassiges Angebot an Gastspielen aus dem Bereich Kabarett, Comedy, Chanson und Musik. Für Gruppen können jederzeit Zusatztermine arrangiert werden. Bremens Travestie-Theater „Madame Lothár im Schnoor“ lädt ein zu einer Reise in komische, alltägliche, verrucht-verrückte Augenblicke.


Spaß ohne Sperrstunde

Volksfeste und Traditionen in Bremen

Köln schunkelt im Karneval, München zelebriert das Oktoberfest. Und Bremen? In Bremen wird das ganze Jahr über gefeiert! Los geht es traditionell mit einer kuriosen Veranstaltung am Drei-Königs-Tag (6. Januar). Dann prüft ein 99 Pfund schwerer Schneider nach alter Väter Sitte mit einem Bügeleisen und in Begleitung der Heiligen Drei Könige, ob die Weser „geit oder steit“. Unverdrossen werfen in der Zwischenzeit honorige Herren in Frack und Zylinder Steine in das Wasser, um ebenfalls festzustellen, ob der Fluss zugefroren ist oder nicht – es ist die Zeit der Bremer Eiswette, einer mehr als 170-jährigen Tradition, die auf eine Wette Bremer Kaufleute aus dem Jahr 1829 zurückgeht.
Seit über 40 Jahren öffnet sich der AWD Dome im Januar für ein Sport-Ereignis der Spitzenklasse. Das Bremer 6-Tage-Rennen lockt stets über 125.000 Besucher ins 6-Tage-Rennen-Oval. Die perfekte Mischung aus Sport, Show und Unterhaltung ist der Garant für unbeschwerte Stunden mit einem 100%igen Spaßfaktor. Neben dem Spitzensport in Halle 1 wird auf über 30.000 m² Entertainment total geboten. Ein Jahrmarkt mit Autoscootern und Karussells, Schießbuden und Actionständen lädt zum Mitmachen ein. Eine Latino-Disco mit Cocktaillounge lockt mit Salsa, Rumba und köstlichen Drinks.
Der Norden wird jeck heißt es dann im Februar – mit zauberhaftem Maskentanz und wilden Sambaklängen steigt alljährlich in Bremen Deutschlands größter Sambakarneval. An dem seit 1985 regelmäßig wiederkehrenden Spektakel nimmt eine ständig wachsende Zahl von Samba-, Percussions-, Masken- und Bläser-Gruppen aus Bremen, der ganzen bunten Republik und sogar den Nachbarländern teil. Nach den Vorführungen gibt es stets Tanz und Party in diversen Restaurants, Bars und Kulturhäusern.
Während der Sommermonate glänzt Bremen durch vielfältige Open-Air-Festivals. Ob nun Vegesacker Hafenfest, Breminale oder Sommer in Lesmona, Skater Night, Festival Maritim, Musikfest oder Badeinsel-Regatta. Es ist „bannig viel los“, wie der Bremer sagt.
Kopfüber in die Nacht, schunkelnd bis in die frühen Morgenstunden – 17 Tage lang herrscht im Herbst Ausnahmezustand in der Freien Hansestadt: Die Bremer und viele Gäste feiern Freimarkt, eine Mischung aus Spaß, Geselligkeit und Nervenkitzel.
Deutschlands ältestes und drittgrößtes Volksfest lockt alljährlich in der zweiten Oktoberhälfte über vier Millionen Menschen auf die nur einige Schritte von der Altstadt entfernte Bürgerweide, wo sich auf rund 100.000 Quadratmetern mehr als 320 Schausteller präsentieren. In keiner anderen deutschen Stadt stehen mehr Fahrgeschäfte als auf dem Bremer Freimarkt. „Ischa Freimaak“ lautet dann die Losung, der kaum einer zu widerstehen vermag. Wer es beschaulicher mag, bummelt am besten zum Bremer Marktplatz. Hier auf dem „Kleinen Freimarkt“ erwartet den Besucher ein Fest der Sinne. Dampfendes Schmalzgebäck, heiße Mandeln und würzige Lakritze locken an die liebevoll nach alten Vorbildern hergerichteten Stände. Eine Woche nach Freimarktsbeginn säumen 200.000 Menschen den Straßenrand beim großen Freimarktsumzug.
Zur Adventszeit bilden Rathaus, Dom, Liebfrauenkirche und der Schütting dann die historische Kulisse für den Bremer Weihnachtsmarkt. Lichterketten, Kerzenschein und liebevoll geschmückte Buden schaffen zusätzlich ein besonderes Flair, das jedes Jahr immer mehr Menschen begeistert. Über allem liegt der wohlige Duft von frisch gebrannten Mandeln, Lebkuchen und Glühwein. Keine Frage: Der Bremer Weihnachtsmarkt zählt zu den schönsten in deutschen Landen.


Südliche Lebensart in nördlichen Gefilden

Open-Air-Events in Bremen

Norddeutschland ist gleich steif und humorlos? Von wegen! Nicht nur im Sommer steckt die Hansestadt an der Weser voller Leben. Bremen bietet seinen Besuchern über das ganze Jahr hinweg ein Feuerwerk an Erlebnissen unter dem Himmelszelt: Kunst, Musik und fröhliche Partys.
Nicht nur die Brasilianer und die Kölner sind für ihren Karneval bekannt. Jedes Jahr zur Karnevalszeit vermischt sich auf dem größten Sambakarneval Deutschlands in Bremen die brasilianische Sambatradition mit den alten Ritualen der alemannischen Fastnacht und lässt die zu Unrecht als etwas stur geltenden Bremer jeck werden. Rhythmus, Tanz, Offenheit gegenüber allem Fremden und vor allem jede Menge Spaß am Leben sind hier Trumpf. Mitmachen statt rumstehen und zugucken ist gefragt. An dem seit 1985 jährlich wiederkehrenden Spektakel nimmt eine ständig wachsende Zahl von Samba-, Percussions-, Masken- und Bläser-Gruppen aus Bremen, der ganzen Republik und sogar den Nachbarländern teil.
Live, lebensgroß, open air und gratis – zwischen Mai und Oktober erzählen Esel, Hund, Katze und Hahn jeden Sonntag ihre abenteuerliche Geschichte beim Bremer Stadtmusikantenspiel. Eine fahrbare Bühne, die an die Zeit der Gaukler und Spielleute erinnert, steht in der historischen Innenstadt Bremens und lockt regelmäßig begeisterte Zuschauer mit dem berühmten Märchen der Gebrüder Grimm.
Musikalisch und künstlerisch geht es ebenso auf der Breminale zu. Das Sommerfest an der Weser bietet ein beeindruckendes Gesamtspektakel aus mehreren Musik-Bühnen, künstlerisch gestalteten Freiflächen und einem Kinderbereich. Allein über 40 lokale und internationale Musikformationen werden während des Festes auf den Wiesen entlang der Weser auf Höhe des Sielwalls präsentiert. Auf Arealen mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten wird den Gästen eine große künstlerische Bandbreite auf hohem Niveau bei freiem Eintritt geboten.
Ungeahnten Kultstatus erreicht seit 1995 das Festival Sommer in Lesmona, das aus dem Bremer Kulturkalender nicht mehr wegzudenken. Alljährlich findet dieses Klassik-Open-Air-Erlebnis in Knoops Park statt. Die Bremer Kammerphilharmonie und renommierte Solo-Künstler bieten einen Musikgenuss der Extraklasse. In den Konzertpausen können die Besucher einen einzigartigen Blick über die Lesum genießen, der dieses Konzerterlebnis als Mischung aus Musik, Picknick und Naturgenus zu einem unvergesslichen Erlebnis macht.
Im Bürgerpark, dort wo die Bremer Bürger sich ausspannen und entspannen, bietet die bremer shakespeare company in jedem Jahr Theater unter freiem Himmel – Shakespeare im Park eben. Wegen der eigenen, unverwechselbaren Spielweise ist die shakespeare company ein Unikat in der bundesdeutschen Theaterlandschaft und ein Höhepunkt der Bremer Open-Air-Saison.
Auch an Bremens Weserpromenade Schlachte geht es während der Sommermonate rund. Kräftig paddeln heißt es alljährlich bei der großen Haake-Beck-Badeinsel-Regatta. Hier zeigt sich stets aufs Neue, wie viel Spaß man mit 100 Badeinseln, 100 mutigen Teams und zahlreichen gutgelaunten Zuschauern haben kann. Nicht zu vergessen, die Auftritte angesagter Stars.
Als weiteres Spektakel präsentiert sich zum Abschluss des Sommers Deutschlands größter Straßenzirkus La Strada. Zu sehen gibt es über hundert Vorstellungen der Straßenkünstler in den Wallanlagen und am Weserufer an der Schlachte.
Deutschlands ältestes und drittgrößtes Volksfest, der Bremer Freimarkt, lockt alljährlich in der zweiten Oktoberhälfte über vier Millionen Menschen auf die nur einige Schritte von der Altstadt entfernte Bürgerweide, wo sich auf rund 100.000 Quadratmetern mehr als 320 Schausteller präsentieren – in keiner anderen deutschen Stadt stehen mehr Fahrgeschäfte als auf dem Bremer Freimarkt. „Ischa Freimaak“ lautet dann die Losung, der kaum einer zu widerstehen vermag.


Bremen: Stadt der Luft- und Raumfahrt

Von der Science City bis zum Technologiepark

Bremen überzeugt seit über neunzig Jahren als Wissenschaftsstandort. Vom Schiffbau über den Flugzeugbau bis hin zum Bau von Weltraumstationen und Raketenstufen reicht das Spektrum höchster technischer Erfolge in der freien Hansestadt. Die in der Hansestadt ansässigen Raumfahrtunternehmen Astrium/EADS, OHB-System AG sowie ZARM Fallturm Betriebsgesellschaft mbH bilden den bedeutendsten deutschen Raumfahrtstandort.
Bei Astrium/EADS in Bremen können Raumfahrtbegeisterte den europäischen Beitrag zur internationalen Raumstation ISS, das Columbus-Modul, besichtigen und hautnah erleben. Über 100.000 Menschen haben seit dem Jahr 2000 diese exklusive Möglichkeit genutzt, mit der Führung der Bremer Touristik-Zentrale (BTZ) „Bremen, Stadt der Luft- und Raumfahrt“ durch das originalgetreue Modell des künftigen Raumlabors zu spazieren. Sie schauten den Wissenschaftlern über die Schulter und erleben vor Ort, wie die Astronauten im All duschen, essen, arbeiten schlafen – kurz, wie es sich so im Weltraum lebt.
Das Besucherzentrum von Astrium/EADS war eines der herausragenden weltweiten Projekte, mit denen sich Bremen an der Weltausstellung EXPO 2000 beteiligte, und es begeistert seitdem die Bremer und ihre Gäste. „Die Nachfrage nach den Touren durch die Welt der Raumfahrt war von Anfang an überwältigend“, sagt Peter Siemering, Geschäftsführer der BTZ. „Mit dieser Tour haben wir etwas Einmaliges geschaffen. Früher durften keine Besucher auf das Gelände. Gemeinsam mit Astrium/EADS haben wir einen Weg gefunden, die Sicherheit der dort entwickelten Projekte nicht zu gefährden und gleichzeitig die Neugier unserer Gäste zu stillen. Es ist ein Erlebnis, zu sehen mit welcher Begeisterung die Gäste die Entstehung von Ariane 4 und 5, die Arbeit der Ingenieure an der ISS beobachten und durch das Modell gehen“. Noch aktueller ist der Bezug natürlich geworden, seitdem die ISS mit einer Geschwindigkeit von 28.000 Stundenkilometern in einer Höhe von 380 Kilometern 16 mal täglich die Erde umkreist und zeitweise sogar mit bloßem Auge zu sehen ist.
Die zweistündige Tour „Bremen, die Stadt der Luft- und Raumfahrt“ wird zu den unterschiedlichsten Zeiten für Gruppen oder Einzelpersonen angeboten. Los geht es in der Bremenhalle im Flughafen und dann durch den Sicherheitscheck bei Astrium/EADS zum Besucherzentrum.
In der Wesermetropole hat sich eine vielfältige Wissenslandschaft entwickelt, die sich durch die enge Kooperation von Hochschule, Universität und Forschungseinrichtungen auszeichnet. Sichtbares Zeichen der engen Verbindung zwischen Wissenschaft und bremischer Wirtschaft ist der Technologiepark – eine der größten Einrichtungen dieser Art in Deutschland – mit seiner unmittelbaren räumlichen Nähe zur Universität Bremen.
Neben den Wissenschaftseinrichtungen sind ca. 250 Unternehmen mit über 5.000 Beschäftigten im Technologiepark Universität Bremen beheimatet. Mit ihren unterschiedlichen Arbeitsfeldern repräsentieren sie ein breites Spektrum zukunftsorientierter Technologiebereiche. Wahrzeichen der Technologiestadt ist der 1990 in Betrieb genommene 146 Meter hohe Fallturm des Zentrums für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation, der die hohe Kompetenz Bremens in der Luft- und Raumfahrt unterstreicht. Hier wird Schwerelosigkeit für wissenschaftliche Experimente simuliert ohne auf die teuren Parabelflüge zurückgreifen zu müssen.


Bremen, die Stadt am Fluss

Torfkahn, Piratenschiff oder Containerfrachter – es gibt viel zu erleben

Sie fließt mitten durchs Herz der Metropole, sie hat Bremen als Handelsweg überhaupt erst zu der stolzen Hansestadt gemacht, die es ist: die Weser. Das Seefahrer-Flair ist bis heute lebendig und für Touristen von besonderem Reiz.
Nach wie vor spielt der Handel über die Weser eine entscheidende Rolle. Trotz harter Konkurrenz hat Bremen seine Stellung unter den Nordseehäfen behaupten können. Die Häfen der Stadt sind längst kein Ort für Seefahrtsromantik mehr, sondern hochspezialisierte und moderne Arbeitsplätze einer maritimen High-Tech-Wirtschaft. Für „Sehleute“ attraktiv: der Neustädter Hafen in Bremen mit seinem regen Schiffsbetrieb und in Bremerhaven der Container-Terminal, Autoport mit der größten Autoumschlagsanlage Europas und die Columbus-Kaje, einst Auswandererhafen, heute Treffpunkt der internationalen Kreuzfahrtflotte mit den schönsten Passagierschiffen der Welt.
Mit der Weser besonders eng auf Tuchfühlung sind die Bremer und ihre Gäste auf der neugestalteten Uferpromenade Schlachte. Insbesondere bei schönem Wetter pulsiert hier das Leben der Stadt. Von den Terrassen und Gärten einer vielfältigen Gastronomie aus lässt sich der Blick aufs Wasser genießen. Und auf die historischen und modernen Schiffe am Kai. Etwa 2.000 Sitzplätze stehen den Gästen während der Sommersaison in den Bier- und Sommergärten an der Schlachte zur Verfügung. Im Sommer ist der Ausschank draußen bis Mitternacht erlaubt – die Nacht wird zum Tag. Auch an Bord vor der Schlachte gibt es eine abwechslungsreiche Gastronomie.
Am Martinianleger an der Schlachte geht es auf große oder kleine Fahrt: Im Sommer schippern die Fahrgastschiffe täglich weserauf- oder weserabwärts. Von hier aus geht es zum Beispiel zur Weser- und Hafenrundfahrt, auf Frühstücks- oder Candlelightfahrt, zur „Kohl und Pinkel“-Tour auf dem Wasser oder zur „Weser-Bord-Party“.
In Vegesack, dem Zentrum des Bremer Nordens, werden die maritimen Traditionen besonders gepflegt. Mit hübschen Kapitänshäusern und dem Hafenquartier, mit maritimen Festen und dem Angebot an Charterfahrten auf Weser und Lesum sowie Kreuzfahrten nach Helgoland bietet es eine abwechslungsreiche Erlebniswelt. Bei einem Abstecher zum Vegesacker Hafenfest lässt sich ein maritimes Spektakel vor einer eindruckvollen Kulisse zu erleben. Jedes Jahr Anfang Juni wird für drei Tage gefeiert.
Leinen los für starke Songs heißt es im August beim Festival Maritim. Es präsentiert Sea-Songs und Shanties aus aller Welt bei einem Musikereignis zwischen Kunst, Kultur und Kuriosem im Bremer Norden. Bands aus Deutschland und der ganzen Welt sowie regionale Shanty-Chöre verwandeln Vegesack drei Tage lang in eine maritime Open-Air-Bühne.
Wer es gemütlich liebt, chartert sich den Torfkahn „ Jan von Moor“ und erlebt einen geselligen Ausflug mit Freunden durch den Norden und Nordosten Bremens. Entlang einem Jahrhunderte alten Weg durch unwegsame Moor- und Feuchtgebiete und bei geruhsamer Fahrt einfach mal die Landschaft an sich vorbeiziehen lassen.


Das kulinarische Bremen

Schlemmen, genießen und verweilen in der Hansestadt

Kohl und Pinkel, Labskaus, Knipp: Zugegeben, die Bremer Spezialitäten klingen schon ein wenig gewöhnungsbedürftig. Das macht sie aber nicht weniger lecker. Eine Mischung aus der Nähe zum Meer und Verbindungen zum ländlichen Leben bildet die Grundlage der traditionellen Bremer Küche.
So lassen sich bremische „Nationalspeisen“ wie das typische Seefahrergericht Labskaus, in dem Pökelfleisch und Salzheringe eine überraschend harmonische Verbindung eingehen, oder Braunkohl und Pinkel (Grünkohl essen nur die Oldenburger und Hamburger!) auf eben diese Ursprünge zurückführen. Der Knipp, zu dem knusprige Bratkartoffeln und ein eiskalter Korn gehören, war einst das karge „Stammessen“ der Torfbauern, die durchgedrehtes Schweinefleisch mit Hafergrütze verlängerten und die gut gewürzte Mischung in der Pfanne brieten. Und dass zum Braunkohl eine „Pinkel“ genannte Grützwurst nebst Kassler, Speck und Mettwurst gehören, macht ebenfalls die Vorliebe der Bremer für rustikale Gaumenfreuden deutlich.
Eine besonders lange Tradition hat Genuss im ehrwürdigen Ratskeller. Hier schenkte im Jahr 1409 der Kellermeister die ersten edlen Tropfen aus. Heute können sich Gäste des Hauses auf über 70 Seiten der Weinkarte – von Kennern als wahre Wein-Enzyklopädie gepriesen – zwischen 650 verschiedenen, klangvollen Sorten entscheiden. Sie wurde vom Gault Millau 2002 sogar zur besten Weinkarte Deutschlands gewählt.
Nach der Übernahme der Gastronomie im Keller des Rathauses durch die Familie Rößler im November 2002 wurde neben dem klassischen Ratskeller-Restaurant auch ein echter Gourmet-Tempel eingerichtet. Seinen Platz findet das Sterne-Restaurant „L’Orchidée“ in den wunderschönen Räumlichkeiten des Senats- und des Kaiserzimmers.
Für die historische Halle des Ratskellers haben sich Rößlers eine echte Überraschung einfallen lassen: Die Servicebrigade erfüllt in historischen Kostümen die Wünsche der Gäste. Die Speisekarte ist auf Bremer und anderen landestypischen Spezialitäten aufgebaut. Auch die Biertrinker kommen nun endlich zu ihrem Recht. Zum ersten Mal seit circa zweihundert Jahren wird jetzt im Ratskeller wieder Bier serviert – frisch gezapft vom Fass.
Ein paar Schritte Richtung Weser lädt die citynahe Weserpromenade Schlachte mit internationaler Küche, Gastronomieschiffen, Cafés und Bars, sowie über 2.000 Sitzplätzen in den Bier- und Sommergärten zum Verweilen ein. Das gastronomische Angebot ist vielfältig: edel hanseatisch, gutbürgerlich, holländisch, italienisch, mexikanisch, bayerisch, australisch oder kubanisch – hier werden alle Wünsche erfüllt.
Mitten in der Stadt liegt auch das Schnoorviertel. Hier können Bremer und ihre Gäste in vielen idyllischen Restaurants und Gaststätten gut essen und trinken. Wie Perlen auf einer Schnur sind die kleinen Häuser aus dem 15. und 16. Jahrhundert in Bremens ältestem Viertel dicht aneinandergereiht. In verwinkelten Gassen und an winzigen Plätzen arbeiten Künstler, Goldschmiede und Galeristen. Kleine Cafés und Restaurants verwöhnen auch den anspruchsvollsten Gaumen.
Das Katzen-Café wurde im Stil der Belle Époque oder des Jugendstils eingerichtet, gerahmte Bilder mit dem Showbiz, den Spitzen der Politik oder hochkarätigen Künstlern begleiten den Gast von der Theke im Souterrain bis in das Restaurant in der ersten Etage. Das gemütlich-rustikal eingerichtete Restaurant Haake-Beck Ausspann, ein ehemaliges Packhaus von 1550, bietet bremische und saisonale Küche mit viel Fisch. Im Historischen Bierkeller Comturei aus dem 13. Jahrhundert heißt es Schlemmen wie im Mittelalter, zum Beispiel mit einem zünftigen Raubritterspieß.
Längst hat sich auch die Bremer Gastromeile ,,Auf den Höfen" einen Kultstatus erobert. Die gemütlichen Kneipen, Bars und Restaurants im Bremer „Viertel“ liegen zwar ein wenig versteckt, doch sind sie allemal einen Besuch wert. Das kulinarische Spektrum umfasst Leckeres aus Deutschland, Italien, Österreich, Malaysia und den USA. Live-Musik und andere attraktive Veranstaltungen sind hier keine Seltenheit.
Nicht nur die Welt des Schlemmens, auch die renommierten Marken sind in Bremen zu Hause: Von Chiquita bis Gala, von Hachez bis Könecke, von Kraft bis Jacobs. Jede zweite Tasse Kaffee, die täglich von Flensburg bis Füssen getrunken wird, stammt von Unternehmen aus der Hansestadt. Hier wurde 1673 sogar das erste Kaffeehaus im deutschsprachigen Raum eröffnet. Auch für Liebhaber des eher hopfigen Geschmacks ist Bremen ideal: Seit 700 Jahren wird hier Bier gebraut. Das „Beck´s“ ist weltbekannt, man schätzt es in mehr als 140 Ländern. Eine Betriebs-Besichtigung führt in das Werk, ins Sudhaus, in ein kleines Museum und in die Kutsch- und Pferdeställe. Den schmackhaften Abschluss bildet eine kleine Produktverkostung.
Egal ob Kaffee, Schokolade, Tee oder Bier – in Bremen weiß man eben sehr genau, was gut ist und gut schmeckt.


Erholung und Wellness in Bremen und Umgebung

Urlaub von der Stadt – in der Stadt

Den Alltag zuweilen hinter sich lassen, Körper, Geist und Sinne regenerieren und neue Energie tanken: Das Schlüsselwort des neuen Trends heißt „Wellness“. Einfach einmal nichts tun, abschalten, abtauchen, entspannen, erholen, genießen, sich verwöhnen lassen. Das kann man für ein bis zwei Tage, ein Wochenende oder eine ganze Woche auch am Städtereise-Ziel Bremen.
Ein Stück Hawaii, eine Prise Orient, der Hauch Asiens – und das alles mitten in Bremen. Wer Entspannung, Erholung und Genuss sucht, findet dies in der „OASE im Weserpark“. Europas größte Vielfalt an Sauna, Fitness und Wellness bietet auf über 15.000 Quadratmetern unter einer riesigen Glaskuppel eine bezaubernde Wohlfühlatmosphäre. Jährlich mehr als 200.000 Besucher kommen hierher. Unter einem Dach vereinen sich verschiedene Badekulturen der Welt. Im Saunenbereich gibt es neben nordischen Saunen eine original russische Sauna, eine Kaminsauna, Warmluftbäder (Tepidarium, Evento und Hamam), Dampfbäder (Thalasso Pur, Rasul und Vaporium), ein Sanarium und eine Amphitheater-Sauna. Im Poolbereich locken 250 qm Innen- und 350 qm Außenbecken, diverse Whirlpools und der nordische Garten. Die Wellness-Welt schließlich wartet auf mit Massagen aller Art: klassisch, Thalasso, Aroma, Ayurveda, Hammam, Lomi Lomi Nui, La Stone, Abhyanga.
Mit der Liebenswürdigkeit eines fürstlichen Landsitzes, mitten im wunderschönen Bürgerpark gelegen, offeriert das Park Hotel Bremen, eines der Leading Hotels of the World, eine ideale Kombination aus klassischer Hoteltradition, modernster Tagungstechnik und dem preisgekrönten Wellness-Center „Spa'rks“. Inmitten einer mit menschlicher Kunstfertigkeit angelegten und doch so selbstverständlich natürlich wirkenden Parklandschaft finden die Gäste hier Geborgenheit und einen Teil jener Ruhe, die in der Hektik des All-tags abhanden gekommen sind. Spa'rks, als Insel aktiver und passiver Mußestunden, bietet auf 1.200 m² exklusive Entspannungs-, Beauty- und Fitnesseinrichtungen für ganzheitliche Erholung. Die angrenzende Beautyfarm "Douglas beauty spa" verwöhnt ihre Besucher mit Japanischer Luxusbehandlung, Körperpeelings, Massagen, Thalasso und vielem mehr.
Entspannung auf völlig neue Art gibt es auch in der Bremer Innenstadt: Umfassend relaxen und auftanken für zwischendurch, ohne Termine und in Bekleidung. Den verspannten Rücken auf einem Spezialstuhl massiert bekommen oder für 15 Minuten abtauchen in der Dream sowie Space World. Genießen und Ruhe finden in den WellX Entspannungswelten.
Wer gerne im Grünen entspannt, sollte unbedingt einen Ausflug in die Umgebung von Bremen unternehmen. Wie wäre es zum Beispiel mit einer gemütlichen Fahrradtour ins Teufelsmoor oder die Künstlerkolonien Worpswede und Fischerhude? Worpswede liegt 28 Kilometer von Bremen entfernt in den Niederungen der Hamme inmitten des Teufelsmoores. Seit Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich die Moorsiedlung Worpswede zu einem Künstlerdorf.
Fritz Mackensen, Otto Modersohn, Fritz Overbeck, Hans am Ende und Heinrich Vogeler gründeten eine Künstler-Kolonie, die bald überregional bekannt wurde. Als bedeutendste Worpswederin gilt Paula Modersohn-Becker. In Worpswede lebten auch der Bildhauer Bernhard Hoetger und der Dichter Rainer Maria Rilke. Auch heute noch zieht Worpswede Künstler und Kunsthandwerker an. Sie leben und arbeiten dort und zeigen ihre Werke in Ausstellungen und Galerien.
Sehenswert sind der Barkenhoff, das ehemalige Wohnhaus Heinrich Vogelers, das Haus im Schluh, die Alte Molkerei, das Museum am Modersohn-Haus, die Worpsweder Kunsthalle, die Große Kunstschau und, nicht zu vergessen, das Ludwig-Roselius-Museum für Frühgeschichte. Der beliebte Ausflugsort Worpswede liegt am Fuß des Weyerberges (ganze 54,5 Meter hoch).
Moor, Geest, Wald, Heide, Dünen und eine noch mit Baumreihen bestandene Wiesenlandschaft bilden die Mannigfaltigkeit der Umgebung des Bauerndorfes Fischerhude. Abseits des Verkehrs inmitten der Wümmeniederung herrschen in ihm, wie in alten Zeiten, auch heute noch Stille, Ruhe, Gelassenheit und Erholsamkeit. Maler waren es vor allem, die sich hierher zurückzogen. Unter ihnen Otto Modersohn, dem das Modersohn-Haus gewidmet ist.
Wie wäre es zur Abwechslung mal mit einer geruhsamen Torfkahnfahrt? Wo an Bord einst der Torf säuberlich aufgeschichtet war, sitzen die Gäste heute auf zwei langen Bänken. Bei geruhsamer Fahrt ziehen Wasser und Land vorbei. Das ist Erholung pur.
Ein beliebter sommerlicher Ausflug ist auch die Fahrt mit dem Schiff ab Bremen-Vegesack oder Bremen-Burg auf der Lesum und Hamme nach Worpswede. In den Flussniederungen der Hamme finden viele Vogelarten ihren Lebensraum; die Feuchtgebiete sind ein El Dorado für Naturliebhaber.


Das grüne Bremen

Freizeit- und Erlebnisräume in der Hansestadt

Bremen ist grün. Nicht nur weil die beiden Aushängeschilder der Hansestadt – der Fußballverein Werder Bremen und die Traditionsbrauerei Beck und Co. – diese Farbe zur Hausmarke gemacht haben. Das Stadtbild besticht vielmehr durch üppige Grünflächen, idyllische Parks und bezaubernde Gärten.
Im Herzen der Stadt liegt der Bremer Bürgerpark. Er zählt zu den am besten erhaltenen Landschaftsparks Deutschlands und umfasst mit dem angrenzenden Stadtwald eine Gesamtfläche von über 200 Hektar. Gleich hinter der Stadthalle beginnend, ist er ein Paradies für Wanderer, Müßiggänger und Freizeitsportler. Jogger finden ausgezeichnete Trainingsmöglichkeiten vor, und Biergärten laden zu einer Erfrischung während einer Fahrradtour ins Bremer Umland ein. Ein ausgeprägtes Wegenetz verleitet zu Spaziergängen vorbei an Kinder-Spielplätzen, einem Tiergehege und einem Minigolfplatz. Auf unzähligen Liegewiesen können sich die Besucher des Parks entspannen oder das Gelände bei einer Tour im Ruderboot erkunden.
Ein ebenso schöner Landschaftsgarten liegt in den historischen Wallanlagen. Wie ein grünes Band umschließen sie das Stadtzentrum Bremens. Mit ihren sanft ansteigenden Hügeln, dem malerisch schlängelnden Wallgraben und einem gut erhaltenden Baumbestand, sind die Wallanlagen für die Bremer Bürger seit über 200 Jahren ein nicht wegzudenkender Erholungsraum mitten im Zentrum der Stadt. Einen schönen Blick auf die Anlage bietet das Restaurant in der Mühle am Wall.
Weit über die Grenzen der Stadt hinaus ist der Rhododendronpark eine Attraktion. Der in Deutschland einmalige Park beherbergt rund 680 der weltweit insgesamt 1.000 wild vorkommenden Rhododendron-Arten; dazu noch einmal je rund 1.000 verschiedene Zucht-Sorten von Rhododendron und Azaleen. Seit Sommer 2003 lädt hier „botanika“, eine einzigartige Erlebnislandschaft, mit ihrer Vielfalt und Faszination zu ganz außergewöhnlichen Entdeckungen in drei Etappen ein: Entdeckerzentrum, Himalaya/Borneo und Japanischer Garten. Die authentisch nachgebildeten Erlebnislandschaften zeigen die Rhododendron in ihrer vollen Blütenpracht an ihrem natürlichen Standort. Die Darstellung vermittelt mit kleinen Brücken, Gewässern, einem Wasserfall und Felsen die Verbindung von Mensch, Kultur und Natur auf einzigartige Weise.
Knoops Park in St. Magnus, einem Nordbremer Ortsteil, ist eine der schönsten Parkanlagen in Bremen. Er ist benannt nach dem Textil-Kaufmann Ludwig Knoop. Viele ausländische Gehölze, freie Wiesenflächen, ein ausgedehntes Wegenetz und eine ausgeprägte Geländemodellierung bestimmen das Bild. Zum Park gehört ein Blindengarten, der Sehbehinderten durch Tafeln in Blindenschrift die Gelegenheit gibt, die verschiedenen Pflanzen kennen zu lernen.
Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen lässt sich seit nunmehr zehn Jahren von der einzigartigen Atmosphäre in Knoops Park faszinieren. Seit 1995 finden hier Open-Air-Konzerte mit klassischer Musik statt. Titel der beliebten Veranstaltung „Sommer in Lesmona“ benannt nach dem bekannten Briefroman von Marga Berg, der hier spielte. Auch heute hat ein musikalischer Ausflug zum „Sommer in Lesmona“ nichts von seiner Magie verloren: Geboten werden Erholung, Musik-Genuss und Vergnügen für Klassik-Liebhaber, Lebenskünstler und die ganze Familie.



Mehr Informationen über Bremen und seine vielfältigen Angebote gibt es im Internet unter www.bremen-tourismus.de oder bei der Service-Hotline der Bremer Touristik-Zentrale: 0 18 05 / 10 10 30 (0,14 Euro pro Minute aus dem deutschen Festnetz).


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