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Assamstadt, das Ass im Ärmel Frankens
Auf dem Schnittpunkt der Landesstraßen L 513 und der L 514 liegt die Gemeinde Assamstadt. Durch den Bau des Autobahnzubringers (K 2877) hat die Gemeinde direkten Zugang zur A 81 (Abfahrt Boxberg). Dies war sicher mit ein Grund für die überdurchschnittliche Entwicklung der Gemeinde in den vergangenen Jahren. Aus einem Bauerndorf wurde zwischenzeitlich eine anmutige und liebenswerte Wohn- und Industriegemeinde. Die Bevölkerungszahl hat sich von 1600 (1985) auf rund 2.200 (2015) entwickelt. Zahlreiche kleine, mittlere und größere Unternehmen haben Ihren Sitz in Assamstadt genommen und bieten heute interessante Arbeitsplätze an. Ganz besonders sind zu nennen: der Automobilzulieferer Magna-Spiegelsysteme, die Firma Ansmann AG, die Firma ECOM Nied GmbH, die Firma Blach-Röntgen, das Holzwerk Karl Nied GmbH, sowie zahlreiche Handwerksfirmen. So wurden in der Gemeinde über 1200 Arbeitsplätze geschaffen. Dadurch ist Assamstadt zur Einpendlergemeinde geworden. Für das tägliche Leben ist das Assamstadter Angebot vollkommen. Die Infrastruktur von Assamstadt wird allen Anforderungen gerecht. Kindergarten und Grundschule sind im Ort, ebenso wie Arzt, Zahnarzt, Apotheke, Bäcker, Metzger, Super-Markt, Drogeriemarkt, Tankstelle usw. Bereits erschlossene Flächen für Wohnungsbau und Gewerbeansiedlungen stehen zu angemessenen Preisen zur Verfügung. Die Gemeinde Assamstadt, die unbeschadet aus der Gemeindereform als Einheitsgemeinde hervorgegangen ist, hat einen besonderen Ruf im Vereinsleben. Rund die Hälfte aller Bürgerinnen und Bürger sind Mitglied im Turn- und Sportverein, der sportliche Aktivitäten in den Sparten Fußball, Turnen, Leichtathletik, Tischtennis, Tennis und Badminton anbietet. Das neue Waldstadion bietet hierzu geeignete Voraussetzungen, ebenso wie die Asmundhalle, die auch über die Fasnachtstage, die in Schlackohrhausen alias Assamstadt besonders hoch gefeiert werden, beinahe rund um die Uhr belegt ist. Zum Rosenmontagsumzug eilen stets um die 30.000 Zuschauer nach Assamstadt, um den größten und besten Fasnachtsumzug der Region zu bestaunen. Assamstadt genießt darüber hinaus als Obstbaugemeinde einen besonderen Ruf. Leider sind die einstmals so geschätzten Herzkirschen in der Gunst der Verbraucher etwas abgesunken, aber als „Wässerchen“ gebrannt, finden die so behandelten Kirschen, ebenso wie alle anderen Obstsorten, immer wieder ihre Freunde. Ein besonderes Highlight ist der alljährlich am ersten Oktoberwochenende stattfindende Herbstmarkt. Die Gastronomie reicht von gut bürgerlicher Küche bis zum Spezialitätenrestaurant. In ländlicher Idylle und Ruhe kann man in Assamstadt noch buchstäblich den Blumen beim Blühen zusehen. Zahlreiche Waldwege laden zu ausgedehnten Wanderungen ein.
Vielen Dank
an Herrn Hügel vom Rathaus Assamstadt für den Text.
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