Kirchberg an der Jagst

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Kirchberg an der Jagst

Erstmals urkundlich erwähnt wird Kirchberg 1245 als „Kirepere“. Die „neue Stadt“ wird im Jahre 1365 Mittelpunkt einer hohenlohischen Herrschaft. Im Jahr 1373 gab Kaiser Karl IV. in einer zu Eger ausgefertigten Urkunde dem Grafen Krafft IV. zu Hohenlohe die Erlaubnis, vor seiner Burg Kirchberg an der Jagst eine Stadt zu bauen – mit Mauern, Pforten, Türmen und anderen Befestigungen, mit einem Wochenmarkt und eigenem Halsgericht. Seit der Zeit des Hochmittelalters haben viele Epochen in Kirchberg ihre Spuren hinterlassen: Aus der Burgsiedlung wurde eine gräfliche Stadt, dann eine reichsstädtische Festung und schließlich ein hohenlohischer Residenzort von bescheidener barocker Pracht. Heute ist Kirchberg im Landkreis Schwäbisch Hall ein sympathischer Wohn- und Gewerbestandort mit einer romantisch verträumten Altstadt, umgeben vom Grün des Hohenloher Landes.

Kirchberg hat zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Hier steht an erster Stelle das ehemalige Residenzschloss der Fürsten von Hohenlohe-Kirchberg. Es gibt den barocken Hofgarten mit Orangerie von 1750, den Landschaftspark Sophienberg (ehemals im Stil englischer Parkanlagen im 18. Jahrhundert errichtet). Die Ev. Stadtkirche, 1731 im Barockstil mit Markgräflerwand (Altar-Kanzel-Orgel) erbaut und 1929 ausgebrannt, wurde in zeitgenössischer Neugestaltung (Art Deco) wieder aufgebaut. Der Stadtturm von 1400 wurde als Teil der Stadtbefestigung durch die Reichsstädte Rothenburg, Dinkelsbühl und Hall als damalige Eigentümer der Stadt (bis 1562) errichtet. Das Stadttor ist von 1774. Im Kornhaus von 1490, mit je drei Gast- und Schlafstuben ehemals für Sitzungen der Ratsherren aus den drei Reichsstädten, übernachtete Kaiser Karl V. 1546. Das Sandelsche Museum/Stadtmuseum im ehemaligen Lateinschulgebäude von 1748 wurde nach umfangreichen Sanierungs- und Inventarisierungsarbeiten im September 2004 völlig neu gestaltet wieder geöffnet.

Im Stadtteil Gaggstatt ist die Jugendstilkirche von 1904/5, erbaut nach Plänen von Theodor Fischer.

In Mistlau steht die Nikolauskapelle (Rest eines Frauenklosters) mit gotischen Wandmalereien im Chor (Nikolauslegende).

In Lobenhausen befindet sich eine romanische Burgkapelle der abgegangenen mittelalterlichen Burganlage der Grafen von Lobenhausen.

In Lendsiedel ist die Ev. Pfarrkirche St. Stephanus mit Turm und Barockorgel von 1701; im Chor befinden sich bemerkenswerte Grabdenkmäler der Familie von Crailsheim zu Hornberg.

Fester Bestandteil des öffentlichen Lebens sind die Feste. Die wichtigsten Veranstaltungen sind der Februarmarkt mit Jungviehprämierung und Stadtfeiertag jährlich am 4. Samstag im Februar, der Büchermarkt jährlich am 3. Samstag im Juni, das Hofgartenfest jährlich am 3. Wochenende im Juli und der Weihnachtsmarkt jährlich am Wochenende des 2. Advent.

Dazu finden in Kirchberg die bekannten Schloß-Konzerte im Rittersaal des Schlosses statt, das Kulturzentrum der Schloß-Schule „in der fabrik“ bietet ein abwechslungsreiches Kulturprogramm mit Konzerten, Kabarett, Lesungen und Vorträgen. In der Orangerie finden wechselnde Ausstellungen moderner Kunst statt, die Ballettschule „Förderkreis Künstlerischer Tanz“ ist weit über die Markungsgrenzen hin bekannt, im Sandelschen Museum sind neben der Dauerausstellung zu Geologie, Geschichte und Malerei zahlreiche Wechselausstellungen zu sehen.


Wir bedanken uns bei Frau Osti von der Stadtverwaltung Kirchberg an der Jagst für diesen Text.


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