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Stuttgart – die Stadt der Lebensfreude

Reizvoll eingebettet in eine der größten Weinbauregionen Deutschlands fasziniert die pulsierende Metropole Besucher aus aller Welt. Dabei begeistert die baden-württembergische Landeshauptstadt nicht nur durch ihr herrliches Panorama, die beeindruckenden Gärten und Parkanlagen, die schönen Plätze, die prächtigen Schlösser und Bauten unterschiedlichster Architekturstile, sondern auch durch ihre kulturelle Vielfalt.

Kunst wird groß geschrieben in StuttgART: Mit ihrer hochkarätigen Sammlung zählt die Staatsgalerie Stuttgart zu den bestbesuchten Kunstmuseen Deutschlands. Im klassizistischen Altbau beherbergt sie Glanzstücke der Malerei unterschiedlicher Epochen von der Gotik bis zur Romantik. In der angegliederten Neuen Staatsgalerie, dem postmodernen Meisterwerk des berühmten britischen Stararchitekten James Stirling, wird die Klassische Moderne vom Expressionismus bis zum Spätwerk Picassos sowie Zeitgenössische Kunst präsentiert. Ein weiterer Kunsttempel ist das Kunstmuseum Stuttgart, ein gläserner Kubus, der bei Nacht als Lichtskulptur über der Königstraße schwebt. Dieser lädt ein, die städtische Kunstsammlung auf rund 5.000 Quadratmetern zu besichtigen. Glanzlicht ist die mit über 300 Gemälden, Zeichnungen und Graphiken bedeutendste Sammlung des Werkes von Otto Dix, einem der führenden Vertreter der Neuen Sachlichkeit.

Ein Magnet für Stuttgart-Besucher ist die sensationelle Mercedes-Benz-Welt. Auf rund 17.000 m² Ausstellungsfläche, verteilt auf neun Etagen, werden im Mercedes-Benz Museum rund 160 Fahrzeuge präsentiert: Die ersten Modelle – Gottlieb Daimlers Motorkutsche und der patentierte Motorwagen von Karl Benz, beide Jahrgang 1886 – sind ebenso vertreten wie die aktuellsten Serienfahrzeuge. Ende 2008 wurde auch von Porsche ein neues spektakuläres Museum eröffnet und zeigt rund 80 schicke, schnelle und geschichtsschreibende Sportwagen in Stuttgart-Zuffenhausen.

Ein Erlebnis zu jeder Jahreszeit bietet die "Wilhelma", der einzigartige und größte zoologisch-botanische Garten Europas. Die Kombination von rund 10.000 Tieren und Pflanzen mit herrlichen maurischen Bauten in einem historischen Park begeistert Groß und Klein. Empfehlenswert ist auch ein Besuch im Carl-Zeiss-Planetarium. Weitere Museen gewähren spannende Einblicke: Das Württembergische Landesmuseum im Alten Schloss informiert neben der Landesgeschichte auch eindrucksvoll über die Geschichte der Steinzeit, der Kelten, der Römer bis zur Neuzeit. Das Haus der Geschichte stellt die politische Geschichte des deutschen Südwestens der vergangenen 200 Jahre vor und das Linden-Museum am Hegelplatz zählt zu den bedeutendsten völkerkundlichen Museen. Die beiden Staatlichen Museen für Naturkunde Museum Schloss Rosenstein und Museum am Löwentor zeigen anschaulich die Vielfalt und die Evolution der Lebewesen. Auch ausgestorbene Tierarten wie Saurier der Triaszeit oder Großsäugetiere des Eiszeitalters können hier bewundert werden.

Am Abend lädt eine Aufführung des berühmten Stuttgarter Balletts oder der vielfach ausgezeichneten, international renommierten Staatsoper ins prachtvolle Opernhaus ein. Und für Freunde des Theaters wird mit mehr als 40 verschiedenen Bühnen eine bunte Vielfalt geboten. Artistik, Zauberei und Comedy auf höchstem Niveau fasziniert die Zuschauer im Internationalen Varieté im Friedrichsbau. Die Stuttgarter Orchester werden als musikalische Botschafter in der ganzen Welt gerne gehört: Die Stuttgarter Philharmoniker, das SWR Radiosinfonie Orchester, das Stuttgarter Kammerorchester und die Internationale Bachakademie überzeugen mit hoher Qualität, wundervollem Klang und künstlerischer Vielseitigkeit.

Eine umfangreiche Auswahl an Freizeitaktivitäten gibt es im einzigartigen SI-Erlebnis-Centrum Stuttgart: Seit November 2007 zieht das Broadway-Musical „Wicked – Die Hexen von Oz“ die Zuschauer im Palladium-Theater in seinen Bann. Dieses Unterhaltungsangebot wird ergänzt durch 19 Erlebnisrestaurants, die Spielbank Stuttgart und die SchwabenQuellen, einem über 6.000 Quadratmeter großen Sauna- und Vitalbad.

Wer heilkräftiges Mineralwasser schätzt, kann sich in einem der drei Mineralbäder im Stuttgarter Stadtteil Bad Cannstatt entspannen, Mineralbad Leuze, Bad Berg und MineralBad Cannstatt. Täglich sprudeln aus 19 Quellen 22 Millionen Liter prickelndes Mineralwasser. Ein Naturschatz, der in dieser Dimension in Westeuropa einmalig ist.

Internationaler Beliebtheit erfreuen sich die traditionellen Stuttgarter Feste: das große Stuttgarter Frühlingsfest, das elegante Sommerfest mit seinen weißen Pavillons, unzähligen Lichterketten und Lampions und das Stuttgarter Weindorf rund ums Alte Schloss mit über 120 liebevoll dekorierten Weinlauben. Ende September geht's dann rund auf dem – 1818 ursprünglich als Erntedankfest gegründeten – Cannstatter Volksfest mit zahlreichen Fahrvergnügen und riesigen Bierzelten, die bis zu 5.000 Besuchern Platz bieten. Zur Adventszeit öffnet der Stuttgarter Weihnachtsmarkt seine Tore. 1692 erstmals urkundlich erwähnt, zählt er heute zu den größten und schönsten seiner Art in Europa. Hunderte liebevoll geschmückte Holzhäuschen mit kunstvoll dekorierten Dächern animieren zum stimmungsvollen Bummeln vor der herrlichen Kulisse des Alten Schlosses.

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15 gute Gründe Stuttgart zu besuchen

1. Der Erfindung des Automobils auf der Spur
„Von hier aus wird ein Stern ausgehen...“ schrieb Gottlieb Daimler 1872 an seine erste Frau. Auf der Postkarte hatte Daimler sein damaliges Wohnhaus mit einem Stern verziert und markiert. Da ist er zum ersten Mal aufgeblitzt der Stern, der später zum Markenzeichen der Stuttgarter Automobilschmiede werden sollte. Die Postkarte ist noch zu sehen, im Geburtshaus von Gottlieb Daimler in Schorndorf, 30 Kilometer östlich von Stuttgart. Zusammen mit Wilhelm Maybach baute Daimler dann 1883 in einem als Versuchwerkstatt umgebauten Gartenhaus in Stuttgart-Bad Cannstatt den ersten schnelllaufenden, leichten Universalmotor mit Benzbetrieb. Heute sind alle bedeutenden Stationen der 120jährigen Geschichte des Automobils im faszinierenden Mercedes-Benz-Museum zu sehen.
Nicht minder eindrucksvoll sind Geschichte und Automobile des kleinsten selbstständigen Automobilherstellers und dennoch eines der bekanntesten Unternehmens der Welt. Porsche öffnete im Herbst 2008 ein neues, architektonisch anspruchvolles Museum. Ein vom Boden losgelöster, monolithischer Körper, der über dem Boden und Erdgeschossniveau zu schweben scheint. Im Mittelpunkt steht die Präsentation der weltberühmten Ikonen der Sportwagenschmiede.

2. Badegenuss in echtem Stuttgarter Mineralwasser
Bereits vor 150 Jahren waren die Stuttgarter Mineralbäder Schauplatz von Reichtum und Eleganz, Treffpunkt für Kaiser und Könige. Sie genossen die prickelnden Champagnerbäder und deren heilkräftige Wirkung. 22 Millionen Liter Mineralwasser sprudeln täglich aus den Stuttgarter Quellen. Mit diesem kostbaren Naturschatz werden gleich drei Mineralbäder gespeist: Das Mineralbad LEUZE, das MineralBad Cannstatt sowie das Mineralbad Berg. Den Stuttgartern sind die Mineralbäder zu ihrer zweiten Heimat geworden. Hier finden sie Entspannung, Gesundung und Erquickung zugleich.

3. Die Ikone der modernen Architektur
Unter den architektonischen Glanzlichtern der Stadt leuchtet dieses am hellsten: Die Weißenhofsiedlung. Eines der wichtigsten Zeugnisse des modernen Bauens und ein Baudenkmal von internationalem Rang. 1927 planten 17, damals nur in Avantgardekreisen bekannte, später weltberühmte Architekten wie Mart Stam oder Walter Gropius unter der künstlerischen Leitung von Mies von der Rohe verschiedene Haustypen als Mustersiedlung im Rahmen der Werkbund-Ausstellung „Die Wohnung“. Sie experimentierten mit neuen Konstruktionsmethoden und neuen Baustoffen. Nur das Flachdach als Zeichen der Modernität war vorgegeben. Das Ergebnis ist eine Siedlung in eher kubischer Bauweise, die in ihrer Entstehung und Art einzigartig auf der Welt ist. Einblicke in die Geschichte der Weißenhofsiedlung und die Arbeit „Le Corbusiers“ erlaubt das neue Weißenhofmuseum im 1927 von Le Corbusier und Pierre Jeanneret erbauten Doppelhaus.

4. Weinberge soweit das Auge reicht
Es ist 17,5 Hektar groß, verteilt auf sechs Lagen: Als einzige deutsche Großstadt unterhält Stuttgart ein städtisches Weingut, schließlich wird hier seit dem dritten Jahrhundert Wein angebaut. Die herrlichen Hanglagen der Stuttgarter Weinberge, ihre idyllischen Plätze und schönen Aussichtspunkte lassen sich am besten zu Fuß erkunden, auf dem gut ausgeschilderten Stuttgarter Weinwanderweg. Ins rebenreiche Umland führt eine informative wie unterhaltsame Weinbaurundfahrt. Und am Fuße des Württembergs lädt das Weinbaumuseum zu einem Rundgang und auch zur Verköstigung ein. Der neue Wein lässt sich besonders gut in einer Besenwirtschaft genießen. Als Zeichen, dass geöffnet ist, hängt der Wirt einen Besen vor die Tür. Und zum Wein gibt’s in den gemütlichen, urigen Wirtschaften deftige, selbst gemachte, schwäbische Spezialitäten.

5. Henri Matisse in der Staatsgalerie Stuttgart
Unter der Direktion des Briten Sean Rainbird stehen in der Staatsgalerie Stuttgart 2008 zwei große Ausstellungs-Highlights an. Ab 23. Februar 2008 werden „Pop Art-Portraits“ gezeigt. Werke ab den frühen 1950er Jahren bis hin zur Ausprägung des Genres als internationales Phänomen ab 1965. Bilder von Elvis Presley, The Beatles oder von Marilyn Monroe, die im Mittelpunkt der Präsentation steht, zählen längst zu Ikonen der Bildenden Kunst. Im Herbst widmet sich die Staatsgalerie dann mit Henri Matisse (1869 - 1954) einem der bekanntesten und beliebtesten Protagonisten der Moderne. Auch hier geht es um die Porträtkunst des Künstlers, die bei Matisse bislang noch in keiner Ausstellung thematisiert wurde.

6. Tanz und Gesang auf höchsten Niveau
Oper- und Ballettaufführungen finden in Stuttgart im prächtigen, ehemaligen königlichen Hoftheater statt, dem Stuttgarter Opernhaus. Mit herrschaftlichen Logen, verschiedenen Rängen, ansteigendem Parkett, einem großen Deckengemälde im Zuschauerraum, Lüstern und einer Wandelhalle mit Marmorbüsten von Dichtern und Denkern. Die experimentierfreudige Wirkungsstätte setzt in jeder Spielzeit neue Maßstäbe, die das internationale Publikum sowie die Kritiker der Opern- und Theaterwelt immer wieder aufs Neue begeistern und überzeugen. Auch 2008 stehen wieder spannende Premieren an: Bspw. der Fliegende Holländer von Richard Wagner am 25. Januar, La Juive von Fromental Halévy am 16. März und Le Comte Ory von Gioachino Rossini am 17. Mai.
Das herausragende tänzerische Niveau und der stilistisch breit gefächerte Spielplan des Stuttgarter Balletts ziehen nicht nur das Publikum an. Tänzerisches Talent aus rund 25 Nationen sind in den Reihen der Eleven, Gruppentänzer und Solisten vertreten. Sie tanzen am 24. April 2008 die Premiere von Othello, ein Ballett von John Neumeier, der einst zu Zeiten des berühmten Stuttgarter Ballettdirektors John Cranko, selbst Mitglied des Stuttgarter Ensembles war.

7. Schöne Aussichten
Nicht nur die Touristen, sondern auch die Stuttgarter selbst erfreuen sich immer wieder an dem einzigartigen Panorama, das sich von zahlreichen Aussichtspunkten der Landeshauptstadt bietet. Vom 217 Meter hohen Fernsehturm hat man wohl den umfassendsten Blick über Stuttgart, seine Umgebung und manchesmal gar bis zur Schwäbischen Alb. Ganz überraschende Perspektiven bieten der Killesbergturm oder der Turm der Musikhochschule mitten in der Stadt. Die Klassische Art und Weise in Stuttgart Anhöhen und Hügel zu erklimmen, ist es die schwäbischen Stäffele (Treppenaufgänge) „nuff- ond ronder zurutsche“. Die Belohnung: die herrlichsten Ausblicke über die Stadt im Tal und die umliegenden Weinberge.

8. Ein Schmuckstück am Neckar – Der zoologisch-botanische Garten Wilhelma
Im wunderschönen zoologisch-botanischen Garten Wilhelma darf das berühmte Gorillababy Mary unter der liebevollen Aufsicht ihrer Pflegemutter ihre ersten aufregenden Kinderjahre verbringen. Das Jungtieraufzuchthaus dient inzwischen europaweit als Menschenaffen-Kinderstube, wenn ausnahmsweise eine Handaufzucht nötig ist. Über 10.000 Tiere in 1000 Tierarten sind in der Stuttgarter Wilhelma zu sehen, die damit zu den artenreichsten Zoos Deutschlands zählt. Eine Attraktion ist das Amazonienhaus, eine künstlich gestaltete Felslandschaft mit Pflanzen und Tiere aus dem oberen Amazonas-Regenwald. Im üppigen Grün von Kapok- und Mahagonibäumen, Puderquastenstrauch und Bananen huschen Affen, tost ein Wasserfall und dösen Leguane und Kaimane. Und mit der Magnolienblüte im maurischen Herzstück der Wilhelma erleben die Besucher im Mai jeden Jahres einen der schönsten Momente im Wilhelmajahr!

9. Die großen Welterfolge der Musicals im SI-Erlebniscentrum
Magie auf der Bühne verspricht „Wicked die Hexen von Oz“, „eine der erfolgreichsten Shows in der Geschichte des Broadways“, so die renommierte New York Times. 2007. Das Musical erzählt die Geschichte zweier Hexen: einer guten und einer bösen. Oder sind am Ende doch beide gut? Die Show jedenfalls steckt voller Überraschungen und Witz, beeindruckt mit magischen Bildern und atemberaubenden Effekten. .

10. Das Kunstmuseum Stuttgart – ein lebendiger Ort der Kultur
Selbst ein architektonisches Kunstwerk und in der Nacht ein leuchtender Blickfang mitten im Herzen der Stadt, ist der gläserne Kubus des Kunstmuseum Stuttgart. Es beherbergt die Städtische Kunstsammlung mit Schwerpunkten in den Bereichen „Ornament“ (wie im Werk Adolf Hölzels), „politisch-sozialkritischer Ansatz“ (etwa bei Otto Dix), „subversiv-ironische Strategie“ (so im Werk von Dieter Roth) und „Übergang von der »freien« zur »angewandten« Kunst“ (bei Künstlern wie Oskar Schlemmer oder Willi Baumeister). Bis zum 6. April präsentiert das Kunstmuseum Stuttgart erstmals in einer großen Schau die Portraits von Otto Dix: “Getroffen. Otto Dix und die Kunst der Portraits“.

11. Fröhliche Feste
Gefeiert wird in Stuttgart das ganze Jahr über. Besonders fröhlich geht es aber alljährlich beim Stuttgarter Weindorf Ende August zu. Dann verwandeln sich der Markt- und Schillerplatz rund um das Alte Schloss in eine stimmungsvolle Laubenstadt. Über 250 württembergische Weine werden auf dem Stuttgarter Weinfest ausgeschenkt und die Gastwirte bieten den Stuttgarter und ihren Gästen aus aller Welt heimische Spezialitäten wie Maultaschen oder Zwiebelrostbraten an. Bunter geht es wenig später auf dem Cannstatter Volksfest zu. Wildwasserbahn, Riesenrad, Krämermarkt, die -großen Bierzelte sowie der Umzug zu Beginn des Volksfestes ziehen alljährlich Millionen Besucher an.

12. Eine wahrhaft königliche Residenz: Das Landesmuseum Württemberg im Alten Schloß
Den Anfang an und für diesen Ort machte Herzog Luitdolf von Schwaben. Er legte hier ein Pferdegestüt an, den stuotgarten. Daraus entwickelte sich eine Siedlung und später die Stadt, die daher ihren Namen erhielt. Heute steht hier das Alte Schloss, das wie eine mittelalterliche Trutzburg wirkt. Mit Flügelbauten und einem prachtvollen Arkadeninnenhof im Stil der Renaissance. Ein Schritt weiter und der Besucher betritt die Dürnitz, die Eingangshalle des Landesmuseum Württemberg. Ganzjährig sind hier die beeindruckenden Sammlungen aus der Geschichte Württembergs zu sehen und erleben.

13. Lukullische Genüsse auf Stuttgarts Märkten
Wochenmarkt, Weinmarkt, Spargelmarkt, Erdbeermarkt... wer kann sich da wehren. Die Stuttgarter geniessen den Bummel über die herrlichen Märkte mit den heimischen Produkten. Gern geht man auch in die wunderschöne Stuttgarter Markthalle. Als eine der schönsten Markthallen Deutschlands wird sie bezeichnet, 1914 in reinstem Jugendstil erbaut. In dem denkmalgeschützten, ehrwürdigen Gebäude verbirgt sich ein Paradies lukullischer Genüsse. Internationale Händler präsentieren an über 30 Ständen ihre Waren aus aller Welt – kunstvoll, liebevoll und appetitlich arrangiert. Ein Erlebnis für alle Sinne!

14. In Stuttgart zuhause: Persönlichkeiten aus Politik und Philosophie
Der erste Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland Theodor Heuss zog sich nach seiner zweiten Amtszeit 1959 nach Stuttgart zurück und verbrachte hier seine letzten Lebensjahre. In seinen Wohnräumen, dem Theodor Heuss Haus, wird den Besuchern das Werk des Journalisten, Schriftstellers, Dozenten und Staatsmanns Heuss vor Augen geführt und in die spannende deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts einbettet. Originalexponate wie ein Rundfunkempfänger und eine Wahlurne aus den zwanziger Jahren, Werkbundmöbel aus Heuss' Besitz, Wahlplakate und Staatsgeschenke, aber auch zahlreiche Ton- und Filmdokumente lassen die historischen Zeitumstände lebendig werden. 114 Jahre früher, erblickte der Philosoph Georg Wilhelm Friedrich Hegel in Stuttgart das Licht der Welt. Sein Geburtshaus aus dem 15./16. Jahrhundert zählt zu den ältesten unversehrten Häusern in Stuttgart. In der heutigen Gedenkstätte wird der Lebensweg eines der berühmtesten Söhne der Stadt dargestellt.

15. Romantik im Neckartal
„Ein Sommer in Deutschland ist die Vollendung des Schönen, doch niemand hat die äußersten Möglichkeiten dieser zarten und ruhigen Schönheit wirklich erfahren und genossen, wenn er nicht auf einem Floss den Neckar herabgefahren ist.“ Kein geringerer als Marc Twain hat diese Liebeserklärung 1878 über den Fluss der Schwaben formuliert, der zu Stuttgart gehört wie die Seine zu Paris oder Kalkutta zum Ganges. Mit der kleinen Flotte des Neckar Käpt’n lässt es sich gemütlich durch die romantische Landschaft des Neckartals schippern. Entlang der reizvollen Ufer bis hin zu geschichtsträchtigen Ortschaften links und rechts des Flusses.

Stuttgart und seine Historie

Rund 590.000 Menschen leben heute in der baden-württembergischen Landeshauptstadt, dem Mittelpunkt einer international bedeutenden Industrieregion. Dabei hat Stuttgart einmal ganz klein angefangen. Der beschauliche Ort zwischen Weingärten, Waldstücken und Neckar entwickelte sich über die Jahrhunderte zur heutigen Metropole.

Entstehung im frühen Mittelalter: Der große Bruder Bad Cannstatt
Bis weit ins Mittelalter stand Stuttgart im Schatten des viel älteren Bad Cannstatt. An einem wichtigen Straßenknoten und Neckarübergang hatten die Römer am Ende des 1. Jahrhunderts nach Christus das größte und wichtigste Kastell im mittleren Neckarraum errichtet. Nach Abzug der Römer entwickelte sich der Ort zu einem der alemannischen Herzogssitze, bevor sie 746 von den Franken unterworfen und ins fränkische Großreich eingegliedert wurde.

Vom Gestüt zur Residenzstadt
Erst 900 Jahre nach den Römern soll Luidolf von Schwaben in der Talerweiterung des Nesenbachs ein Gestüt angelegt haben. Der erste schriftliche Beleg ist die Erwähnung eines Hugo de Stuokarten in einem Schenkungsverzeichnis des Klosters Hirsau um 1160. Das älteste bekannte Siegel der Stadt an einer Urkunde vom Jahre 1312 zeigt einen Schild mit zwei übereinander angeordneten Pferden. Später wurde ein Pferd, das „Rössle“, zur Wappenfigur. In der ersten Hälfte des 13. Jh. erhoben die Markgrafen von Baden den Ort zur Stadt. Stuttgart kam schließlich als Heiratsgut an die Grafen von Württemberg. Diese begannen im 14. Jh., Stuttgart zum Zentrum ihres Territorialstaates auszubauen.

Vom Herzogtum zum Königreich
Der „Münsinger Vertrag“ von 1482 machte Stuttgart offiziell zur Haupt- und Residenzstadt des wiedervereinigten Landes Württemberg. Unter der Regierung von Herzog Ulrich (1503-1519 und 1534-1550) erschütterten Kriege und Bauernaufstände das Land. Trotzdem setzte um die Mitte des 16. Jh. eine rege Bautätigkeit ein: 1542 bis 1544 entstand die Alte Kanzlei am heutigen Schillerplatz und das Alte Schloss wurde zu einer vierflügeligen Anlage mit Arkadenhof umgebaut; 1715 entstand der Prinzenbau. 1806 wurde Wirtemberg zum Königreich erhoben, Friedrich II. war erster König des Landes.

Goldene Zeiten unter Wilhelm I.
Friedrichs Nachfolger wurde 1817 König Wilhelm I. von Württemberg. Er regierte fast 50 Jahre und hinterließ deutliche Spuren in der Stadt. Er ließ auf dem Rotenberg die Grabkapelle für seine erste Frau Katharina bauen, errichtete das Schloss Rosenstein und den bis heute beliebten botanischen Garten „Wilhelma“. An bedeutenden Bauten entstanden außerdem das Wilhelmspalais, das Katharinenhospital, die Staatsgalerie, die Villa Berg, das Kronprinzenpalais und der Königsbau.

Auf dem Weg zur Metropole
In der ersten Hälfte des 19. Jh. Stieg Stuttgart von der königlichen Residenz nach und nach zur Industriestadt auf. Vor allem die Übersiedlung von Schillers und Goethes Verleger Johann Friedrich von Cotta machte die Stadt ab 1810 zu einem Zentrum des deutschen Buchhandels und der deutschsprachigen Literatur. Der Anschluss an das Eisenbahnnetz 1846 zog einen gewaltigen Aufschwung nach sich. Männer wie Gottlieb Daimler und Robert Bosch leiteten eine neue Technik-Ära ein. Hatte Stuttgart 1846 noch 50 000 Einwohner, so waren es 1900 bereits 176 000. Fabriken schossen aus dem Boden, und Stuttgart wurde Ende des 19. Jh. endgültig Großstadt, auch durch Firmen, die ihr Weltgeltung verschafften.

Aufblühen und Zusammenbruch der Moderne
Mit dem Bau des neuen Hauptbahnhofes – noch während des Ersten Weltkrieges – wurde die Erweiterung der Innenstadt möglich. Das bekannteste Zeugnis für das moderne Stuttgart war die 1927 entstandene Weißenhofsiedlung, eines der wichtigsten Baudenkmäler des Neuen Bauens. Auch der Tagblattturm von Ernst Otto Oßwald gilt als zukunftsweisend: Er war das erste Sichtbetongebäude Deutschlands und ist mit seinen 61 Metern bis heute das höchste Haus der Innenstadt. Politisch dominierten im Gemeinderat Demokraten und Sozialdemokraten, bei der Oberbürgermeisterwahl 1911 gewann der Kandidat der bürgerlichen Partei, Karl Lautenschlager, nur knapp. Die Revolution am Ende des Ersten Weltkriegs führte zur Abdankung des seit 1891 regierenden Königs Wilhelm II. am 30. November 1918. 1933 wurde Oberbürgermeister Lautenschlager von den Nationalsozialisten zwangs-pensioniert. Während des Zweiten Weltkrieges wird ein Großteil der Stadt zerstört.

Tatendrang in der Nachkriegszeit
Die Alliierten setzten nach dem Krieg Dr. Arnulf Klett als Oberbürgermeister ein, der 1946 bei der Wahl im Amt bestätigt wurde. Flüchtlinge und Heimatvertriebene, seit 1958 auch Gastarbeiter, trugen erheblich dazu bei, dass die auf 266 000 Einwohner zusammen- geschrumpfte Bevölkerung bereits 1950 auf 600 000 angestiegen war. Die Bauweise der Nachkriegszeit prägt bis heute das Stadtbild. 1955 entstand die erste Fußgängerzone Deutschlands,1956 wurden das neue Rathaus, die Liederhalle und der Fernsehturm eingeweiht. Der 211 Meter hohe Fernsehturm war der erste in Europa und ist bis heute Wahrzeichen der Stadt. Banken, Versicherungen und Verwaltungsgebäude sowie Kaufhäuser und Einzelhandel prägten zunehmend das Gesicht der Innenstadt, Industrie- und Wohngebiete entstanden am Stadtrand. Um die Universitäten Hohenheim und Stuttgart entstanden Forschungszentren. Stuttgarter Oberbürgermeister wurde nach dem Tod Kletts 1974 Manfred Rommel. Im Jahre 1996 schied Rommel altershalber aus dem Amt und wurde Ehrenbürger der Stadt. Sein Nachfolger ist seitdem Dr. Wolfgang Schuster.

Stuttgart heute und morgen
Die Bedeutung Stuttgarts beruht neben seiner Entwicklung zum Wirtschafts- und Technologiezentrum auch auf seiner Rolle als Mittelpunkt der Region und Hauptstadt von Baden-Württemberg (seit 1952). Stuttgart ist somit Standort von Landesregierung, Ministerien und Mittelbehörden sowie staatlichen Kultureinrichtungen wie Theater und Galerien. Für die Zukunft hat sich Stuttgart viel vorgenommen: Die Stadt bekommt Anschluss an das internationale Schnellbahnnetz, der Personennah- und des Fernverkehr wird ausgebaut. Der heutige Kopfbahnhof wird einem modernen unterirdischen Durchgangsbahnhof weichen. Am Flughafen ist die Neue Landesmesse entstanden. Das neue Kunstmuseum und die frisch eingeweihten Königsbaupassagen am Schlossplatz sorgen auch international für Aufsehen und geben dem Schlossplatz eine neue Prägung.

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Vielen Dank an Frau Wetzler von der Stuttgart-Marketing GmbH für den Text.


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